Abbott Pandemic Defense Coalition

Vertrauen für heute,
Schutz für die Zukunft

So haben mehr als 30 Jahre der Bekämpfung von Viren Abbott dabei geholfen,
zuverlässige Lösungen für Infektionskrankheiten zu entwickeln
 

Führend im Bereich Infektionskrankheiten

Seit 1972 transformiert Abbott die Diagnostik und stellt Lösungen für akute Anforderungen an die globale Gesundheitsversorgung bereit. Seit Jahrzehnten investieren wir in Zusammenarbeit, die eine zuverlässige Pathogenerkennung ermöglicht – eine wichtige Komponente, um die Versorgung von Patienten sicherzustellen.

Unsere Mission?

Epidemien von Infektionskrankheiten zu beenden und gleichzeitig zukünftige Pandemien zu stoppen.

Das erste Programm dieser Art,
um Mutationen immer einen Schritt voraus zu bleiben

In Anbetracht der Tatsache, dass Virusmutationen die Genauigkeit diagnostischer Tests beeinträchtigen können, hat Abbott 1994 das Global Viral Surveillance Program zur Überwachung der Entwicklung von HIV und Hepatitisviren eingeführt. Im Rahmen dieses Programms haben wir Zehntausende individuelle Proben gesammelt und kategorisiert, die zur Entwicklung und Überprüfung der Tests von Abbott verwendet wurden.

 

 

Foto: Dr. Mary Rodgers, Infectious Disease Scientist bei Abbott, die Proben für die Forschung aus einem der zahlreichen Gefrierschränke am Forschungs- und Entwicklungszentrum von Abbott in den USA entnimmt.

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Ein globales Netzwerk, das reaktionsbereit ist

Durch die Erweiterung des Überwachungsprogramms sucht Abbott nun auch im Rahmen der Abbott Pandemic Defense Coalition nach neuen Pathogenen.

Das Programm ist ein branchenführendes, globales Netzwerk und damit das erste seiner Art, das sich der Identifizierung, Nachverfolgung und Reaktion auf Krankheitsausbrüche widmet. Diese Zusammenarbeit aus privatem und öffentlichem Sektor hilft Wissenschaftlern, Gesundheitsdienstleistern und Gemeinden, der Bedrohung durch Viren einen Schritt voraus zu bleiben.

Nachdem eine neue Bedrohung identifiziert wurde, stimmen sich die Koalitionspartner eng miteinander ab, um festzustellen, ob ähnliche Fälle an anderen Orten auftreten. Bei Bedarf arbeiten wir daran, schnell Forschungstests zu entwickeln und durchzuführen, um das Risikoniveau und Pandemiepotenzial zu ermitteln.

Entnahme und Untersuchung der Proben

von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten

Sequenzierung von Proben vor Ort

zur Beschleunigung der Erkennung neuer Varianten und Pathogene

Schneller Austausch von Erkenntnissen

ermöglicht eine globale Reaktion im Falle von Bedrohungen

Entwicklung von Diagnostika
zu Forschungszwecken

zur Unterstützung öffentlicher Gesundheitsbehörden beim Schutz der Gemeinden

Zusammenarbeit über Kontinente hinweg

Echter Fortschritt erfordert ein hohes Maß an Zusammenarbeit. Das hat unser Partnernetzwerk ermöglicht: 

  • Wir haben eine Vielzahl wichtiger Proben aus über 50 Ländern auf fünf Kontinenten gesammelt.
  • Wir beschleunigen die Forschung und Erprobung von Innovationen mit Partnern an Standorten, an denen es am ehesten zu Ausbrüchen kommt.
  • Wir reagieren bereits bei ihrem Auftreten und somit schneller auf Ausbrüche.

Gemeinsam schließen wir die Lücken in der Erkennung und Diagnose zum Schutz der globalen Gesundheitsversorgung.

 

Partner mit unvergleichlicher
Expertise und Erfahrung

„Viren verändern sich. Viren mutieren. Das gilt selbst für Viren wie HIV und Hepatitis, die schon seit langem existieren. Wir sollten auf alle Viren achten, die in einem Teil der Welt auftreten, da diese am Ende auch zu einem anderen Teil der Welt gelangen können.“

Alhaji Njai
Senior Scientist and Associate Professor, Infectious Diseases, Immunology, Toxicology, University of Sierra Leone,
Sierra Leone

„Eine Sache, die wir von COVID gelernt haben, ist die Geschwindigkeit, mit der wir bevorstehende Situationen erkennen können, die ein Pandemiepotenzial haben. Diese Geschwindigkeit können wir nur erreichen, wenn wir als Wissenschaftler zusammenarbeiten.“ 

Erum Khan
Professor and Chair Department of Pathology and Laboratory Medicine,
The Aga Khan University,
Pakistan

„Ich denke, die Abbott Pandemic Defense Coalition wird zu großen Fortschritten in der globalen Gesundheitsversorgung und der Erkennung der nächsten potenziellen Pandemie beitragen. Teil dieses Netzwerks zu sein, ist für mich eines der aufregendsten Dinge, die ich in meinem Labor tue.“ 

PJ Utz
Professor of Medicine, Immunology and Rheumatology,
Stanford University,
USA

Der wachsende Einfluss dieser Zusammenarbeit

Im Jahr 2019 entdeckte Abbott HIV-1, Gruppe M, Subtyp L (der erste neue HIV-Subtyp, der seit 20 Jahren identifiziert wurde)1

Mehr als die Hälfte der bekannten seltenen Stämme von HIV wurde von Abbott identifiziert2

Abbott ist eine Partnerschaft mit dem Land Georgien und dem NCDC eingegangen, einem Partner der Abbott Pandemic Defense Coalition beim weltweit ersten Programm zur Eliminierung von Hepatitis C, das die Prävalenz der Erkrankung im Land um 67 % gesenkt hat3

Abbott hat verschiedene Proben verwendet, die bei der Entwicklung von Hepatitis-B-Assays der nächsten Generation gesammelt wurden, um eine hervorragende Mutantenerkennung zu ermöglichen4

Mehrere der wichtigsten, als besorgniserregend bezeichneten SARS-CoV-2-Varianten wurden von den Partnern der Abbott Pandemic Defense Coalition identifiziert5

Die Abbott Pandemic Defense Coalition hat mehr als 20 neue Viren identifiziert, die derzeit untersucht werden, und mehr als 40 neue Forschungstests entwickelt, um die Prävalenz von Krankheitserregern zu verfolgen2

Die Abbott Pandemic Defense Coalition hat signifikante Ausbrüche von Viren entdeckt, darunter Oropouche,6 Mayaro7 und Gelbfieber8 in Kolumbien, Hepatitis E9 im Südsudan und Milzbrand10 in Uganda

Die Abbott Pandemic Defense Coalition hat mehr als 100 Virusforscher ausgebildet und somit die zukünftige Belegschaft zum Schutz kommender Generation geschaffen

Diese fortlaufenden Bemühungen tragen dazu bei, die Gemeinden vor Bedrohungen durch Infektionskrankheiten zu schützen und gewährleisten die Zuverlässigkeit der Tests von Abbott – unabhängig davon, wo ein Virus entsteht oder wie es sich verändert.

Abbott Pandemic Defense Coalition – Übersicht
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In-vitro-Diagnostikum. Alle ARCHITECT Analysegeräte sind Laserprodukte der Klasse I.
Die hier aufgeführten Erfahrungsberichte wurden erbeten. Die Erfahrungsberichte sind repräsentativ für die Kundenerfahrung. Die Erfahrung ist für jeden Kunden einzigartig und individuell.

 

Referenzen:
  1. Yamaguchi J, Vallari A, McArthur C, et al. Brief Report: Complete Genome Sequence of CG-0018a-01 Establishes HIV-1 Subtype L. J Acquir Immune Defic Syndr. 2020;83(3):319-322. doi:10.1097/QAI.0000000000002246.
  2. Data on file at Abbott.
  3. Averhoff F, Shadaker S, Gamkrelidze A, et al. Progress and challenges of a pioneering hepatitis C elimination program in the country of Georgia. J Hepatol. 2020;72(4):680-687. doi:10.1016/j.jhep.2019.11.019.
  4. Lou S, Taylor R, Pearce S, Kuhns M, Leary T. An ultra-sensitive Abbott ARCHITECT® assay for the detection of hepatitis B virus surface antigen (HBsAg). J Clin Virol. 2018;105:18-25. doi:10.1016/j.jcv.2018.05.009.
  5. The Virus Hunters Preparing for the Next Pandemic. Time. Accessed June 27, 2025. https://time.com/6202044/preparing-for-next-pandemic-virus-hunters/.
  6. Ciuoderis KA, Berg MG, Perez LJ, et al. Oropouche virus as an emerging cause of acute febrile illness in Colombia. Emerg Microbes Infect. 2022;11(1):2645-2657. doi:10.1080/22221751.2022.2136536.
  7. Perez-Restrepo LS, Ciuoderis K, Usuga J, et al. Mayaro Virus as the cause of Acute Febrile Illness in the Colombian Amazon Basin. Front Microbiol. 2024;15:1419637. Published 2024 Jul 9. doi:10.3389/fmicb.2024.1419637.
  8. Perez LJ, Perez-Restrepo LS, Ciuoderis K, et al. Emergence, persistence, and positive selection of yellow fever virus in Colombia. Front Microbiol. 2025;16:1548556. Published 2025 Apr 7. doi:10.3389/fmicb.2025.1548556.
  9. Orf GS, Bbosa N, Berg MG, et al. The 2023 South Sudanese outbreak of Hepatitis E emphasizes ongoing circulation of genotype 1 in North, Central, and East Africa. Infect Genet Evol. 2024;124:105667. doi:10.1016/j.meegid.2024.105667.
  10. Bbosa N, Ssemwanga D, Weiss SL, et al. Identification of Anthrax as the Cause of a Cluster of Unexplained Deaths, Uganda, 2023: The Role of Metagenomic Next-Generation Sequencing and Postmortem Specimens. Am J Trop Med Hyg. 2025;112(4):835-839. Published 2025 Jan 7. doi:10.4269/ajtmh.24-0489.